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wachsartigen Farben und der einfachen Inschrift: Lctck.-^tteus,wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert, c) DaS Monumentdes Erzbischofs Cuno von Falkenstein (ff 1388) im reinstenSpitzbogenstil mit einem Wandgemälde, dem einzigen bekann-te» a»6 dieser Zeit, c» Diesem gegenüber das Grabmal sei-nes Nachfolgers Werner (ff 1418) von ungleich geringeremKnnstwerth. s) Die guten alten Biloer auf der Rückseite bei-der Chorwände. i) DaS bronzene Kruzifix auf dem Hochaltar.») Die Kanzel, ein sehr gutes Exemplar des Stils von I62S.
2. Die Kirche deS h. Florin us, jetzt Garnisonkirche,soll nebst einen: Kloster von einer gewissen Mechtild, Ver-wandten der heil. Helena erbaut seyn, und war zuerst derh- Jungfrau geweiht. Erzbischof Heinrich (ff gus) gedenktihrer, Erzbischof Ludolph (ff 1008) nennt sie Florinskirche.Sie wird 1012 von Kaiser Heinrich, ferner i»70 und 71 vonAndern begabt, von Erzbischof Bruno 1110 nach alter Sitteein Hospital dabei gegründet, dies jedoch 121g vom ErzbischofThcodorich dem deutschen OrdenShauS dahier übergeben. Der-selbe Bruno (ff 1124) erbaute die dermalige Kirche, wie eSheißt, Mtckiori «cl><z»mte. Später wurde der neuere Chor an-gesetzt, unter Erzbischof Jacob (ff 15N) die Orgelbühne über-wölbt, das Schiff wahrscheinlich nach der Belagerung vvn iNZ»oder i»83, indem solches ursprünglich wohl gleich jenem vonSt. Castor eine Holzdecke besaß. Bei dieser Ueberwölbungwurden unter den Dächern der Abseiten, gegen die Mauerndes Mittelschiffs, Strebebogen aus gewöhnlichem Bruchstein-mauerwerk eingezogen, eins eben so sinnreiche wie seltene Con-strnktion. Im Jahre I6W verbrannte ein Blitzstrahl die Dächerbeider Thürme, 1872 werden an ihre Stelle zwei schöneschlanke Spitzen aufgesetzt, wovon wieder I7N1 die südliche,durch einen Blitz entzündet, abbrannte; hierauf wurde dienördliche ebenfalls abgetragen und die gegenwärtigen Scheusaleerrichtet. Napoleon schenkte diese Kirche 1803 der Stadtzur Errichtung eines Schlachthauses, 18>7 kaufte die preußischeRegierung sie von dieser für 27,ovo Thaler und ließ solche