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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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zwei verschiedenen Zelten restanrirt, einmal 1785 nach der gro-ßen Ueberschwemmung, dann >830 unter Leitung des Verfas-sers. Die ältesten Theile dieser in ihren Hauptformen ausge-zeichnet schönen Kirche sind also der innere Theil des Chorsund der untere der Vorderlhürme, wie sich ersieres an derStelle wo die ersten Pfeiler des Schiffs angesetzt sind, leicht erken-nen läßt. Selbst diese älteren Theile möchte» indessen nichtdem Bau von 830 angehören, sondern einem später» unbe-kannten, (nach der Aehnlichkeil einiger Einzelheiten mit andernan den Thürmen von St. Florin vielleicht gleichzeitig seynmit diesen), wohl aber von jenem die einzelnen Pilasterkapi-täle an der Vorderseite der Thürme herrühre», welche zu denPilasiern nicht passen und offenbar von einem andern alternGebäude entnommen worden sind.

Der Grundriß gehört zu den besten, die Weite deSSchiffes, und die glücklichen Verhältnisse der Arkaden machendas Innere wahrhast erhebend. ES würde noch gar sehr ge-winnen, wen» man die Chorstühle aus dem Transept ent-fernte, dieses erniedrigen und mit dem Schiff verbinden wollte,was ohnehin schon zur größern Raumgewinnung nöthig wäre,und gewiß die würdigste Feier des im nächsten Jahr bevorste-henden tausendjährigen Jubiläums seyn würde. In den Au-ßeninaucrn der Abseiten sind, wie in St. Cunibert zu Cöln,flache Nischen angebracht, offenbar in der Absicht, die Halt-barkeit derselben durch die stärker» Pfeiler zwischen den Nische»zu vermehren; dasselbe, was man später, wenn auch, wie wei-ter unten gezeigt werden soll, in anderer Absicht durch dienach Außen oder Innen angesetzten Strebepfeiler bezweckte.Nichts desto weniger sind jene Mauern sehr stark aus demLoth gewichen, und haben die damit verbundenen Gewölbeder Abseiten dermaßen auseinandergerissen, daß die Ursprunglich halbkreisförmigen Gurtbogen durch wiederholtes Ausfüllender Risse im Scheitel sich in gedrückte Bogen verwandeltfinden. Dieses Ausweichen der Seilenmauern, dem wir sohäufig an alten Gebäuden begegnen, wird höchst irriger Weisedem Schub der Gewölbe zugeschrieben. Das ist offenbar

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