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Beschreibung eines Reichenbach'schen Wiederholungs-Kreises, neu construirt von F. W. Breithaupt, des Heliotropen von Gauss und des Hülfs-Heliotropen von Stierlin, nebst kurzer Anleitung zur Prüfung u. Justirung, ... dieser Instrumente : mit 3 Kupfertaf.
Entstehung
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den, und sollte in der Folge die Spannkraft der Feder e naclilassen, so kanndiese leicht durch Anziehen d§r Klemmschrauben g wieder ersetzt werden.Schon allein durch Anwendung der stählernen Pfannen c und d, welche durchdie Politur eine ausserordentliche Glätte annehmen, äussert die Mutter v einenhöchst geringen Widerstand in ihrer Wendung heim Einstellen mit der Mikro-meterschraube und wird der etwaige künftige todte Gang derselben sehr vermindert.

Um das unangenehme Aufschleifen der Halter U. Fig. 1 u. 8, dieser Mikro-nietersclirauhen heim Drehen der Alhidade und des Kreises zu beseitigen, auchdamit dieselben bei dem geringsten Umdrehen der Knopfschraube S sich lüften,sind zwischen den Platten eines jeden Halters Spiralfedern wie bei der amHöhenkreis angewendeteu Mikrometerschraube angebracht, und auf dem Randeder Alhidade befindet sich ein sich federndes Plättchen a, Fig. 7 und 8, welchesmit dem oberen Theil b des Halters R (der Mikrometerschraube 0) durch einSchräubchen h verbunden ist. Reim Oeffnen des Halters drücken die zwischendem Halter R befindlichen Spiralfedern die Platte c herunter, und die Feder ahebt das Oberplättchen b unter den Rand der Alhidade, wodurch die Flächedes Kreises, sobald der Halter gelüftet ist, nicht im mindesten berührt wird.

An dem Arm 0, welcher mit dem Stück K, Fig. 2, fest verbunden ist,wird die Mikrometerschraube P des Kreises mittelst der kleinen Klemme u,Fig. 1, die die Mutter v hält, befestigt. An diesem Arm Q ist sodann nochein besonderes Stück T, Fig. 2, 8 und 9, angeschraubt, woran ehenwohl einsich federndes Plättchen e, befindlich ist, das zu demselben Zwecke dient.Gleich der ersteren a, Fig. 7 und 8, ist auch diese Feder durch ein Schräubchenf mit der unteren Halterplatte g verbunden. Durch Umdrehung der KnopfschraubeS' treten hierbei die beiden Halterplatten ehenwohl soviel auseinander, dassbeim Drehen des Kreises nicht das geringste Anschleifen bemerkbar wird.")

Die Loupen U, Fig. 2, des Horizontalkreises bewegen sich oben um denCentralzapfen M der Alhidade, und werden durch die Knopfschraube V, unterwelcher sich ein zur Feder gestaltetes Plättchen befindet, so gehalten, dass jede

*) Im Jahre 1826 wurde der erste Horizontalkreis vorstehender Einrichtung bei einem Theodolilhen(No. 71.) für Kurfürst]. Oberbaudirection augefertigt; die Anerkennung seiner besondere Zweck-mässigkeit fand er unter andern in der sofortigen Nachahmung desselben in verschiedenen OflizinenDeutschlands.

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