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Beschreibung eines Reichenbach'schen Wiederholungs-Kreises, neu construirt von F. W. Breithaupt, des Heliotropen von Gauss und des Hülfs-Heliotropen von Stierlin, nebst kurzer Anleitung zur Prüfung u. Justirung, ... dieser Instrumente : mit 3 Kupfertaf.
Entstehung
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möge der an den beiden Halterplatten angebrachten Federn und des doppeltenGewindes au der Klemmschraube selbst , die Halter so weit auseinander geben,dass beim Drehen der Alliidade oder des Kreises nicht das geringste Anschlei-fen auf den Flächen, wie früher, hörbar wird;

8) in Anwendung einer längeren Kreis- und Alhidaden-Axe, ohne dassder Bau des Ganzen hierdurch erhöhet worden ist, welches besonders bei Kreisen,die auch in vertikaler Stellung angewendet werden, mehrseitigen Vortheil gewährt;

9) in dem erlangten leichteren Gange der Horizontaldrehung des Kreises,durch eingesetzte gehärtete Stahlringe in der Hülse des Dreifusses;

10J in der Anbringung von Zeigern an den Loupen des Horizontal-Kreises,wodurch das unrichtige Ablesen der Nonien gänzlich vermieden wird, welchesfrüher durch unvermerktes Seitwärtsstellen desselben, während des Ablesenssehr leicht der Fall war;

11) im bequemem Herausnehmen des Fernrohrs, beim Umlegen desselben,aus seinen Axenlageru, durch eine andere Verbindung des Halters der Mikro-meterschraube mit dem Höhenkreise.

12) in der Anbringung einer anderen Stellung des Nonius zum Höhenkreise,wodurch beim Herausnehmen und Einlegen des Fernrohrs in seine Lager, durchdie am Nouius unmittelbar angebrachten Abweiser die Theilung des Ilöhenkrei-ses und die Kanten des Nonius, selbst beim nicht vorsichtigen Einlegen, dennochkeinen Schaden nehmen können;

13) in der Weglassung des sonst üblich gewesenen Versieherungs-Fern-rohrs, wodurch bei sorgfältig gearbeiteten Theodolithen, nicht nur eine Kosten-ersparniss bezwekt und das Gewicht des Instruments selbst vermindert, son-dern auch eine zusätzliche Beförderung der Unfestigkeit beseitigt ist;

14) in der Befestigung einer beweglichen Platte, mittelst Nuss an jeder derStellschrauben des Dreifusses, um das einzelne Unterlegen der Platten beimAufstellen zu vermeiden;

15) in der neuen Einrichtung, dass alle diejenigen Theile, durch welche dieBefestigung des Theodolithen auf die Stative bewirkt wird, mit dem Stativkopfverbunden sind, auf welche Weise allein nur eine schnelle und bequemere Befe-stigung des Instruments möglich geworden ist, es ist dies besonders bei Kreisenvon kleinen Dimensionen von grossem Werthe.