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und oben schliesst, und wo auf dem entgegengesetzten Flügelein Auge sitzt. (Spangenetzug).
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Die Fenster von farbigem Glase.
Als das Glas erfunden wurde, da gebrauchte man häufigfarbiges Glas. Z. B. am Cölner Dom beim Chor. DiesesGlas ist aus dem 13ten Jahrhundert. Es war sehr dunkelund hatte nur eine Farbe.
Nach und nach fing man an, Gemälde auf Glas darzu-stellen, und es bekam daher schon mehrere Farben. Z. B.roth und dunkelroth und zwar auf einer Scheibe. Diesesist damals sehr häufig gewesen, und man sieht noch immeran alten Kirchen farbige Gläser. Aber nirgends sieht mansie schöner als beim Cölner Dom, an der Nordseite desSchiffes des Doms. Diese haben das Jahr 1509.
Nach und nach kam dieses ah, und man gebrauchte anden Kirchen weisses Glas. Hierdurch kam es denn, dassViele glaubten: die Glasmalerei sei verloren ge-
gangen.
Dieses ist ein Irrthum. Alle Glasmalerei hat man bis indie neuesten Zeiten . Nur das üeberfangsglas, welches rothwar, konnte man nicht mehr darstellen. Der HiittendirectorEngelhardt, welcher eine Zeitlang in Düsseldorf lebte, undbei Herrn Prof. Schäfer die Baukunst studirte, stellte esdar, und erhielt aus Berlin den Preis von 300 Thlr.
Dieses Üeberfangsglas war im Grunde nur eine Kleinig-keit. Man gebrauchte zwei Fritten, eine von rothem unddie andere von weissem Glase. So wie man das Blasrohrin die weisse Fritte tunkte und blies, so tunkte man es gleichdarauf in die rothe Fritte, und hier fand ein kleiner An-satz statt, der roth war, und das übrige Glas warweiss.