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Die Götter sind, die euch besiegten,
Die neuen, herrschenden, tristen Götter,
Die schadenfrohen im Schafspelz der Demut -
O, da faßt mich ein düsterer Groll,
Und brechen möcht ich die neuen Tempel,
Und kämpfen für euch, ihr alten Götter,
Für euch und eur gutes ambrosisches Recht,
Und vor euren hohen Altären,
Den wiedergebauten, den opferdampfenden,
Möcht ich selber knien und beten,
Und flehend die Arme erheben —
Denn immerhin, ihr alten Götter,
Habt ihrs auch ehmals in Kämpfen der MenschenStets mit der Partei der Sieger gehalten,So ist doch der Mensch großmütger als ihr,Und in Götterkämpfen halt ich es jetztMit der Partei der besiegten Götter.
Also sprach ich, und sichtbar errötetenDroben die blassen Wolkengestalten,
Und schauten mich an wie Sterbende,Schmerzenverklärt, und schwanden plötzlich,-Der Mond verbarg sich ebenHinter Gewölk, das dunkler heranzog,-Hoch aufrauschte das Meer,
Und siegreich traten hervor am HimmelDie ewigen Sterne.
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