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Buch der Lieder
Entstehung
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Aus violettem Gewölks unheimlich,

Schaut hervor der grasgelbe Mond!

Hoch aufrauschen die Meereswogen,

Und tief aus hoch aufrauschendem Meer,Wehmütig wie flüsternder Windzug,

Tönt der Gesang der Okeaniden,

Der schönen, mitleidigen Wasserfraun,Vor allem vernehmbar die liebliche StimmeDer silberfüszigen Peleus-Gattin,

Und sie seufzen und singen:

O Tor, du Tor, du prahlender Tor!Du kummergequälter!

Dahingemordet sind all deine Hoffnungen,Die tändelnden Kinder des Herzens,

Und, ach! dein Herz, Nioben gleich,

Versteinert vor Gram!

In deinem Haupte wirds Nacht,

Und es zucken hindurch die Blitze des Wahnsinns,Und du prahlst vor Schmerzen!

O Tor, du Tor, du prahlender Tor!Halsstarrig bist du wie dein Ahnherr,

Der hohe Titane, der himmlisches FeuerDen Göttern stahl und den Menschen gab,Und Geier-gequälet, Felsen-gefesselt,

Olymp-auf trotzte und trotzte und stöhnte,

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