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5.
Der Gesang der Okeaniden
Abendlich blasser wird es am Meer,Und einsam, mit seiner einsamen Seele,
Sitzt dort ein Mann auf dem kahlen Strand,Und schaut todkalten Blickes hinaufBach der weiten, todkalten Himmelswölbung,Und schaut auf das weite, wogende Meer -Und über das weite, wogende Meer,Lüstesegler, ziehn seine Seufzer,
Und kehren zurück, trübselig,
Und hatten verschlossen gefunden das Herz,Worin sie ankern wollten.
Und er stöhnt so laut, das; die weißen Möwen,Aufgescheucht aus den sandigen Bestern,Ihn herdenweis umflattern,
Und er spricht zu ihnen die lachenden Worte:
„Schwarzbeinigte Vögel,
Mit weißen Flügeln, Meer-überflatternde,Mit krummen Schnäbeln Seewasser-saufende,Und tranigtes Robbenfleischfressende,
Cur Leben ist bitter wie eure Bahrung!Ich aber, der Glückliche, koste nur Süßes!Ich koste den süßen Duft der Rose,
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