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Glockenklange zogen feierlichHin und her, zogen wie Schwäne,An Rosenbändern, das gleitende Schiff,Und zogen es spielend ans grüne Ufer,Wo Menschen wohnen, in hochgetürmter,Ragender Stadt.
O Friedenswunder! Wie still die Stadt,Es ruhte das dumpfe GeräuschDer schwatzenden, schwülen Gewerbe,Und durch die reinen, hallenden StraßenWandelten Menschen, weißgekleidete,palmzweig tragende,
Und wo sich zwei begegneten,
Sahn sie sich an, verständnisinnig,Und schauernd, in Liebe und süßer Entsagung,Küßten sie sich auf die Stirne,
Und schauten hinaufRäch des Heilands Sonnenherzen,Das freudig versöhnend sein rotes BlutHinunterstrahlte,
Und dreimal selig sprachen sie:
„Gelobt sei Jesus Ehrist!"
Hättest du doch dies Traumbild ersonnen,Was gäbest du drum,
Geliebtester!
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