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10.
Seegespen st
Ich aber lag am Rand des SchiffesUnd schaute, träumenden Auges,
Hinab in das spiegelklare Wasser,Und schaute tiefer und tiefer -Bis tief im Meeresgrunde,
Anfangs wie dämmernde Nebel,
Jedoch allmählich farbenbestimmter,Kirchenkuppel und Türme sich zeigten,Und endlich, sonnenklar, eine ganze Stadt,Altertümlich niederländisch,Und menschenbelebt.
Bedächtige Männer, schwarzbemäntclt,Mit weißen Halskrausen und Ehrenketten,Und langen Degen und langen Gesichtern,Schreiten über den wimmelnden MarktplatzNach dem treppenhohen Rathaus,Wo steinerne KaiserbilderWacht halten mit Zepter und Schwert.Unferne, vor langen Häuserreihn,Wo spiegelblanke FensterUnd pyramidisch beschnittene Linden,Wandeln seidenrauschende Jungfern,Schlanke Leibchen, die Blumcngesichter
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