L N O k v 8
Aber plötzlich, die Tür springt auf,
Und es tritt herein der nächtige Fremdling,-Liebesicher ruht sein AugeAus dem weißen, schlanken Mädchen,Das schauernd vor ihm steht,
Gleich einer erschrockenen Lilie,
Und er wirst den Mantel zur Erde,
Und lacht und spricht:
„Siehst du, mein Kind, ich halte Wort,Und ich komme, und mit mir kommtDie alte Zeit, wo die Götter des HimmelsNiedergestiegen zu Töchtern der Menschen,Und die Töchter der Menschen umarmten,Und mit ihnen zeugtenZeptertragende KönigsgeschlechterUnd Helden, Wunder der Welt.
Doch staune, mein Kind, nicht längerOb meiner Göttlichkeit,
Und ich bitte dich, koche mir Tee mit Num,Denn draußen wars kalt,
Und bei solcher NachtlustFrieren auch wir, wir ewigen Götter,Und kriegen wir leicht den göttlichsten SchnupfenUnd einen unsterblichen Husten."
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