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Buch der Lieder
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427
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L NO

k O 8

4.

Die Nacht am Strande

Sternlos und kalt ist die Nacht,

Es gähnt das Meer,-

Und über dem Meer, platt auf dem Bauch,

Liegt der ungestaltete Nordwind,

Und heimlich mit ächzend gedämpfter Stimme,

Wie A störriger Griesgram, der gut gelaunt wird,

Schwatzt er ins Wasser hinein,

Und erzählt viel tolle Geschichten,

Niesenmärchen, totschlaglaunig,

Uralte Sagen aus Norweg,

Und dazwischen, weitschallend, lacht er und heult er

Beschwörungslieder der Edda,

Auch Runcnsprüche,

So dunkeltrotzig und zaubergcwaltig,

Daß die weißen Mcerkinder

Hoch aufspringen und jauchzen

Ubermut-berauscht.

Derweilen am flachen Gestade,

Uber den flutbefeuchteten SandSchreitet ein Fremdling mit einein Herzen,Das wilder noch als Wind und Wellen.

Wo er hintritt,

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