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„Ach ja!" sprach sie gleichgültig laut und lachend,„Hab einen Stock von Holz, der überzogenMit Leder ist, Gemahl sich nennt,- doch HolzIst Holz!" Und klanglos widrig lachte sie,Daß kalte Angst durch meine Seele rann,Und Zweifel mich ergriff: — sind das die keuschen,Die blumenkeuschen Lippen von Maria?
Sie aber hob sich in die Höh, nahm raschVom Stuhl den Kaschemir, warf ihnUm ihren Hals, hing sich an meinen Arm,Zog mich von hinnen durch die offne Haustür,Und zog mich fort durch Feld und Busch und Au.
Die glühend rote Sonnenscheibe schwebteSchon niedrig, und ihr Purpur überstrahlteDie Bäume und die Blumen und den Strom,Der in der Ferne majestätisch floß.
„Sehn Sie das große goldne Auge schwimmenIm blauen Wasser?" rief Maria hastig.
„Still, armes Wesen!" sprach ich, und ich schauteIm Dämmerlicht ein märchenhaftes Weben.Es stiegen Nebelbilder aus den Feldern,Umschlangen sich mit weißen, weichen Armen.Die Veilchen sahn sich zärtlich an, sehnsüchtigZusammenbeugten sich die Lilienkelche,-Auf allen Rosen glühten Wollustgluten,-
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