Die tt U I IU K U U k
Durch viele lange, leuchtende Gemächer,
Wo Prunk und Pracht und Totenstille herrschte,
Und führt mich endlich in ein dämmernd Zimmer,
Und zeigt mit abgewandtem Angesicht
Nach der Gestalt, die auf dem Sofa saß.
„Sind Sie Maria?" fragt ich. Innerlich
Erstaunt ich selber ob der Festigkeit,
Womit ich sprach. Und steinern und metallos
Scholl eine Stimm: „So nennen mich die Leute."
Ein schneidend Weh durchfröstelte mich da,
Denn jener hohle, kalte Ton war doch
Die einst so süße Stimme von Maria!
Und jenes Weib im fahlen Lilakleid,
Nachlässig angezogen, Busen schlotternd,
Die Augen gläsern starr, die Wangenmuskeln
Des weißen Angesichtes lederschlaff —
Ach, jenes Weib war doch die einst so schöne,
Die blühend holde, liebliche Maria!
„Sie waren lang auf Reisen!" sprach sie laut.
Mit kalt unheimlicher Vertraulichkeit,
„Sie schaun nicht mehr so schmachtend, liebster Freund,
Sie sind gesund, und pralle Lend und Wade
Bezeugt Solidität." Ein süßlich Lächeln
Umzitterte den gelblich blassen Mund.
In der Verwirrung sprachs aus mir hervor:
„Man sagte mir, Sie haben sich vermählt?" -
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