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91.
Auf den Wallen SalamankasSind die Lüfte lind und labend,-Dort mit meiner holden DonnaWandle ich am Sommerabend.
Um den schlanken Leib der SchönenHab ich meinen Arm gebogen,Und mit sel'gem Finger fühl ichIhres Busens stolzes Wogen.
Doch ein ängstliches GeflüsterZieht sich durch die Lindenbäume,Und der dunkle Mühlbach untenMurmelt böse, bange Träume.
„Ach, Sennora, Ahnung sagt mir,Einst wird man mich relegieren,Und auf Salamankas WällenGehn wir nimmermehr spazieren."
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