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Im Traum sah ich die Geliebte,Ein banges, bekümmertes Weib,Verwelkt und abgefallenDer sonst so blühende Leib.
Ein Kind trug sie auf dem Arme,Ein andres führt sie an der Hand,Und sichtbar ist Armut und TrübsalAm Gang und Blick und Gewand.
Sie schwankte über den MarktplatzUnd da begegnet sie mir,
Und sieht mich an, und ruhigUnd schmerzlich sag ich zu ihr:
„Komm mit nach meinem Hause,Denn du bist blaß und krank,-Ich will durch Fleiß und ArbeitDir schaffen Speiff und Trank.
Ich will auch pflegen und wartenDie Kinder, die bei dir sind,Vor allem aber dich selber,Du armes, unglückliches Kind.
Ich will dir nie erzählen,
Daß ich dich geliebet Hab,
Und wenn du stirbst, so will ichWeinen auf deinem Grab."
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