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31.
Der bleiche, herbstliche HalbmondLugt aus den Wolken heraus,-Ganz einsam liegt auf dem KirchhofDas stille Pfarrershaus.
Die Mutter liest in der Bibel,Der Sohn, der starret ins Licht,Schlaftrunken dehnt sich die ältre,Die jüngere Tochter spricht:
„Ach Gott, wie einem die TageLangweilig hier vergeh»!
Nur wenn sie einen begraben,
Bekommt man etwas zu sehn."
Die Mutter spricht zwischen dem Lesen:„Du irrst, es starben nur vier,
Seit man deinen Bater begrabenDort an der Kirchhoftür."
Die ältere Tochter gähnet:
„Ich will nicht verhungern bei euch,Ich gehe morgen zum Grafen,
Und der ist verliebt und reich."
Der Sohn bricht aus in Lachen:„Drei Jäger zechen im Stern,Die machen Gold und lehrenMir das Geheimnis gern."
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