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Lebewohl
Befreundet waren weiland ihre Herzen,
Doch Lästerzungen können Wahrheit schwärzen,-Und die Beständigkeit wohnt nur dort oben,-Und dornig ist das Leben, und die JugendIst eitel,- und entzweit sein mit Geliebten,Das kann wie Wahnsinnschmerz im Hirne toben.
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Doch nie fand sich ein Mittler dieser beiden.Der heilen wollte ihrer Herzen Leiden,
Genüber standen sich die Schmerzgestalten,Wie Klippen, die des Blitzes Strahl gespalten.Ein wilder, wüster Strom fließt jetzt dazwischen:Doch aller Elemente zorn'ge ScharVermag wohl nimmer gänzlich zu verwischenDie holde Spur von dem, was einstens war.
(Aus Coleridges „Christabel")
Lebe wohl, und seis auf immer!Seis auf immer, lebe wohl!
Doch, Versöhnungslose, nimmerDir mein Herze zürnen soll.
Könnt ich öffnen dir dies Herze,Wo dein Haupt oft angeschmiegt,Jene süße Ruh gefunden,
Die dich nie in Schlaf mehr wiegt!
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