Sie sinkt mir ans Herz, an die schwellende Brust,Ich halt sie umschlungen mit schauernder Lust.
Die Goldlockenwellen umspielen uns beid:An mein Herze pochte das Herze der Maid.Sie pochen wohl beide vor Lust und vor Weh,Und schweben hinauf in die Himmelshöh.
Die Herzlein schwimmen im Freudcnsee,
Dort oben in Gottes Heilger Höh,-Doch auf den Häuptern, wie Grausen und Brand,Da hat die Hölle gelegt die Hand.
Das ist der finstre Sohn der Nacht,
Der hier den segnenden Priester macht,-Er murmelt die Formel aus blutigem Buch,
Sein Beten ist Lästern, sein Segen ist Fluch.
Und es krächzet und zischet und heulet toll,Wie Wogengebrause, wie Donnergeroll,-Da blitzet auf einmal ein bläuliches Licht, -„In Ewigkeit, Amen!" das Mütterchen spricht.
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