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3 (1836) Physische Astronomie oder Gesetze der himmlischen Bewegungen : Beschreibung und Lehre vom Gebrauch der astronomischen Instrumente. Mit einem erklärenden Verzeichniss der vorzüglichsten astronomischen Kunstwörter
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35efd)retbung unb ©ebrattcf) bet aßronom. 3nftrum<nte. 435

ßrrfdjeittung in bet 23eränberlid)Feit ber Grpcentricität bet Gfrbbalngtt ßnben, mie bieß bereits oben (I. S. 331) gefagt worben ifi.

3Bir miffen ferner, baß bie dbbe unb glutb beS äßeltmeereSeine golge ber Slttraction beS SUJonbeS unb ber Sonne auf bte©emäjfer ber Urte. IDurd) biefe Slngiebung (leigt baS 5ßeerin bem Jpcifen oon '-öreß, felljl in feiner mittleren Jpölje, täglid)gmeimal um 20 gttß, unb in St. fDuilo, nur gmattjig teilenößlid) neu 23reß, fogar um 50 guß, ber Springflutben nid)t gtterroäbnen, bie nod) fiel bßber geben. 3m Allgemeinen finb biefeglutben in ben tropifdjen SÖieeren am größten, mäbrenb fte nabetan ben 'Polen beinahe gang perfdjminben. @8 mar gu erroarten,baß biefe SBirfung ber Sonne unb beS EDlonbeS ähnliche unb»ießeidjt nod) größere SSemegtmgen in ber Sltmofpbäre ergeugt, bieunfere Grrbe umgibt unb bie nod) viel bemeglicßer, als baS EDieer.Saplace bat gn biefem 3>tecfe eine große 5Jleiige forgfältig gu'Paris angeßeüter Söarometerbeobacbtutigen unterfud)t, aber bie*jenigen Säuberungen beffelben, meld)e oon einer folcßen GrinmirFtingjener beiben ©eßirne fommen Fönnten, fo ungemein Flein gefun*ben, im 5)?a,rtmum Faum brei Jpunberttbeile einer Sinie, baß, bie9Babrfd)einlid)Feit8red)nung barauf angeroenbet, ba8 2>afeyn einerfoldjen atmofpbiirifcben Gfbbe unb glutb uoeb gang unentfcf)iebenbleibt. Unter bem Slequator, mo jener Gfinfluß beträchtlicher,mürben fid) Unterfudjungen biefer Art mit größerer Sidjerbeitanßeßen laßen.

©liicflidter mar man mit einer anberen, obfdjon ebenfallsfebr Fleinen periobifchen Slenberimg be8 SöarometerS, bie imit berSemperalur ber rerfdjiebenen SageSgeiten abbängt unb bie eben»falls in ber beißen Seme ain merflid)ßen. 5)1 an fanb nämlich,baß biefe» 3"ßrument, ber gemöbnlidjen Sdimanfungen ungead)»tet, bie e8 megen ber ©erfdjiebenbeit beS SuftbrttcfS geigt, regel»mäßig gegen 9 Ul)rüJlorgenS unb 11 Ubr SlbenbS am böcbßen, unbroieber um 3 llbr SlbenbS unb 4 llbr 5)lorgenS am tiefßen ßel;t.3n ben Sropetilnnbern beträgt bie Xuffereng gmifdjen bem böcbftenunb niebrigßcn Staube beS SSarometerS nabe 7« einer'Par. Sinie.3n unferen SSreiten aber, mo man fte guerß entbeefte, finb fteviel Eieiner, aber attdi hier geigte unfere nette Slnaltße, baß mauviele Saufenbe gegen GfinS metten Föntte, baß biefe (fifdieinung

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