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Die Moral und Politik der Jesuiten nach den Schriften der vorzüglichsten theologischen Autoren dieses Ordens
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dieses weder von Ursachen noch Gründen, noch auch von demInstitut, den Regeln, der Verfassung und inneren Einrichtungder besagten Gesellschaft, noch überhaupt in irgend einer sichdaraus beziehenden Rücksicht hiervon zu sprechen, ohne Erlaub-niß des Papstes.

Wir verbieten jcdermänniglich, unter gleicher Uns und Un-fern Nachfolgern zustehendcn Strafe des Kirchenbannes, ausGelegenheit dieser Aufhebung irgend Jemand, am wenigstenaber die bisherigen Angehörigen der Gesellschaft durch Schimpf-worts, Sticheleien, Beleidigungen, durch irgend verächtliche Be-handlung, wörtlich, offen oder geheim herauszufordern oder zukränken.

Wir ermahnen alle christliche Fürsten, gegenwärtigem Er-laß die vollste Wirkung durch Anwendung der Macht und Ge-walt, welche ihnen von Gott geworden ist, zu verschaffen, zuSchutz und Vertheidigung der heiligen römischen Kirche, zurDarstellung ihres Gehorsams gegen den apostolischen Stuhl, undsolche Verfügungen insgcsammt zu treffen, welche während derVollstreckung Unseres Willens, Ruhe und Stille erhalten unterden Gläubigen und jedem Streit und Unwillen begegnen

Endlich ermahnen Wir alle Christen, und Wir beschwörensie bei dem Herzen Jesu Christi, sich zn erinnern, daß sie alleeinen Hirten haben, der in dem Himmel ist, und einen Er-löser; daß alle wiedcrgcbvrcn werden in demselben Bad desWassers durch das Wort des Lebens und Kinder geworden sindGottes und Mitcrben Jesu; daß sie alle von derselben katholischenLehre und dem Brode des Wortes Gottes ernährt worden sind;daß sie alle nur ein Leib in Jesu Christo und alle Glieder un-ter einander sind, eben deßhalb auch alle zusammen, durch dasallgemeine Band der Liebe vereinigt, Frieden haben sollen mitden Menschen; daß gegenseitige, umfassende Liebe ihre einzigePflicht ist, indem der, welcher seinen Nächsten liebt, das Gesetzerfüllt hat; daß sie Streit und Hader, Klagen und Widerwillenund Alles hassen sollen, was der Erbfeind des menschlichen Ge-schlechtes erdacht und erfunden hat, um die Kirche zu stören undder ewigen Glückseligkeit der Gläubigen Hindernisse in den Wegzu legen, unter dem fälschlichen Vorgeben von Schulmeinungenoder gar von christlicher Vollkommenheit; daß alle sich aus allen