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einen guten Geruch vor Jesus Christus, der noth sei zu guterFrüchte-Erlangung."
„So hat die Versammlung sich einmüthig dahin vereinigt,daß man sich jedweden Anscheinens von Uebcl enthalten undnach bester Kraft auch sogar den Klagen ausweichen sollte, welchesich nur auf falschen Argwohn und Verdacht gründen; sie unter-sagt daher mit gegenwärtigem Beschluß auf's ernstlichste undstrengste Allen und Jeden, welche sich zu uns zählen, sich aufirgend eine Art und Weise in die öffentlichen und Staatsgeschäfteund Verhältnisse zu mischen, selbst so sie dafür eingeladen unddazu berufen würden, und sie befiehlt Allen, sich nickt, wederdurch Bitten noch Ueberredungen, welche es auch immer seinmöchten, von dem Wesen des Ordens ableiten zu lassen, und siehat den Vätern Desinitoren empfohlen, mit Sorgfalt die wirk-samsten Vorkehrungen zu treffen, um das Uebel zu heben, woes sich findet."
Wir hatten, gewiß mit dem tiefsten Schmerzgefühle, zu be-merken, daß diese Mittel, und viele andere seither getroffeneVorkehrungen beinahe gar keine Einwirkungen und Kraft be-thätigten, diese vielfältigen Störungen, Unruhen und Klagen ge-gen die besagte Gesellschaft wcgzuräumen und zu zerstreuen, daßcs fruchtlos blieb, was hierfür unsere Vorgänger thaten, Ur-ban VIII., Clemens IX., X., XI. und XII., Alexander VII. undVIII., Jnnocenz X., XI-, XII. und XIII. und Benedikt XIV.,welche in der Kirche den so heiß erwünschten Frieden herzustcl-!en suchten und mehrere höchst heilsame Anordnungen erließen,sowohl über die Untersagung weltlicher Geschäfte, deren sich dieGesellschaft angenommen hatte, nicht allein gelegentlich von Mis-sionen, sondern auch ohne diese, als auch über ihre sehr schwerenVereinigungen und Streitigkeiten mit den Ortsordinarien, denregulirten Orden, den frommen Stiftungen und den Körperschaf-ten jeder Art, die in Europa, in Asien und in Amerika sich be-finden, wodurch das Heil der Seelen in größte Gefahr gerathenist, und die Völker darob ihr Staunen laut äußerten; denn auchdie Deutung und die Ausübung heidnischer, in einzelnen Ge-genden beobachteter Sitte berührten sie und setzten dagegen die-jenigen bei Seite, welche von der allgemeinen Kirche angenom-men sind; sie überließen sich der Ausübung und Interpretation