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wenn es kein anderes Mittel gibt, sich des Tyrannen zu ent-ledigen: denn er ist ein öffentlicher Feind."
Sa lehrt unter dem Worte slsrieu8: „Der Aufruhr einesGeistlichen gegen einen König ist nicht Majestätsverbrcchen;denn ein Geistlicher ist nicht Unterthan des Königs."
2) Valencia in seinen Commentaricn Cvisx. 5. yusest.8 6s Iiomiciüio ) wirst die Frage auf: „Ist es jedem Staats-bürger erlaubt, einen Tyrannen zu ermorden?" Antwort:„Entweder ist der Tyrann ein solcher, der, ohne unrechtmäßigerWeise sich der Herrschaft angemaßt zu haben, von seiner ansich legitimen Gewalt einen für die Gesellschaft verderblichenGebrauch macht; oder ein solcher, der sich die Herrschaft ange-maßt hat und sich nur durch Gewalt im Besitze derselben halt.Im erstercn Falle steht cs keinem Privatmanne zu, ihm dasLeben zu nehmen; denn nur dem Staate ist es erlaubt, sicheines Tyrannen dieser Art zu entledigen; er allein hat dasRecht, ihn anzugreifen und alle Bürger aufzufordern, demGemeinwesen zu Hülfe zu kommen. Im anderen Falle hatJeder, wer es auch sei, das Recht, den Tyrannen zu ermorden,es sei denn, daß aus einem solchen Morde ein noch größererNachtheil für die Gesellschaft erwachse."
8) Bonarscius (in seinem Lmpliitlisstrum llcmor. lll.I.v. 12) richtet an die Stadt Rom folgende Frage: „Warumhast du den Tarquin enthront und seine Familie verjagt? Deran Lucretia verübte Frevel berechtigte dich dazu. Und du soll-test keine Ursache haben, den König von Frankreich (Hein-rich IV.), einen tyrannischen König und Unterdrücker der Frei-heit, vom Throne zu stürzen? Kein Krieger sollte sich finden,der seine Waffen gegen diese wilde Bestie erhübe?" WelcheSprache gegen welchen König!
4) Salas (Praetst. 6s I,SKil)U8 tzusest. 95. 6isp. 7.8eet. 2. n. 17) läßt sich so vernehmen: Ebenso, wie ihrsagt, Gott gebe den Königen die Macht, Verbrecher mit demTode zu bestrafen, sage ich, Gott, als Urheber der Natur, hatsolche Macht auch dem Staate gegeben, der sie den Königencedircn kann, sowie auch der Staat durch die Einrichtung derNatur das Recht hat, einen Tyrannen abzusetzen und auch zu