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die Rede davon ist, Abgaben aufzulegen, Gesetze zu geben, einenNachfolger zu krönen, die Erbfolge zu übertragen; denn dassindSachen, dieauchdasVolk, nicht bloß den Königangehen. Wie könnte ferner ein Volk einen König,der durch böse Sitten den Staat quält und in einenoffenbaren Tyrannen ausartet, züchtigen, ihn derHerrschaft und des Lebens, wenn es nöthig ist, be-rauben, wenn das Volk nicht die größere Gewalt fürsich zurückbehalten hätte, als es dem Könige seinenTheil abtrat?"
Wahrlich, das ist doch arg, aus dem Gewaltschritte dasRecht dazu abzulciten. Das ist die Sprache eines französischenJacobiners. Denn diese sagten auch: Ludwig ist ein Tyrannunv ein Vcrräther des Vaterlandes, und das französische Volkrief es nach, und wer wollte die Franzosen hindern, den bestenKönig dafür auszugeben? Genug, er galt ihnen als ein Ty-rann; er wurde dafür erklärt von dem Convente, der das ganzefranzösische Volk rcpräsentirte. Was folgt nun aus Mariana?Daß die Franzosen das Recht hatten, ihren König als einenTyrannen zu morden, weil sie ihn dafür hielten, da das Volkja an Macht über dem Könige steht. Sah der Jesuit nicht,daß, da Völker leicht zn verführen sind, und Aufwiegler nirgendsfehlen, nach seinen Grundsätzen kein König mehr auf seinemThrone sicher ist? Wären nach dieser Ansicht die Spanier oderdie Portugiesen nicht berechtigt, ihre Königinnen vom Thronezu stürzen und hinzurichten, weil sie die ihnen aufgezwungenenConstitutionen von 1812 und 1822 nicht gelten lassen wollen?
„Ferner, fährt Mariana fort, ist es nicht wahrscheinlich, daßsich alle Bürger ganz ihrer Gewalt haben berauben und sie aufeinen Andern ohne Ausnahme, Vernunft und Klugheit habenübertragen wollen; daß sie, was gar nicht nothwendig war, be-wirkt hätten, nämlich, daß ein Fürst, welcher der Verderbungund der Schlechtigkeit ausgesctzt ist, eine größere Gewalt habe,als Alle, so daß das Kind über dem Vater, der Bach überseiner Quelle stehe. Und wer möchte der Meinung sein, daßdas Volk, welches viel größere Kräfte, viel größere Hülfsmittel