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keine legitime Könige waren, sondern Raubgcwalt übten. DaSwar der Anfang und das Fortschreitcn der königlichen Gewalt." ")
Nun kommt er auf die Frage, ob die monarchische oderrepublikanische Beifassung den Borzug verdiene. Er führt dieGründe für beide an, aber man sicht ihm an"), daß er die re-publikanische vorzieht, wenn auch der Umstand, daß er in einemstreng monarchischen Staate lebt, und sein Buch an den Herr-scher desselben richtet, ihn nöthigt, sich für die monarchische Ver-fassung zu erklären; aber dieselbe soll strenge beschränkt sein.,,Wir ziehen zwar, sagt er, die Monarchie der Republik vor, je-doch mit der Einschränkung, daß der König die besten Bürgerzu Nathe ziehe, in einen Senat versammele und nach derenErmessen öffentliche und Privatsachen verwalte. So wird er mitder königlichen Majestät die Optimalen vereinigen, was die Alteneine Aristokratie nannten; so wird er sein Reich glücklich machen,während kein Verderben größer ist, als wenn der König nachseinen Privatneigungen oder nach dem Gutdünken seiner Höf-linge öffentliche und Privatgeschäfte verwaltet."
Nachdem er nun so entschieden hat, daß die Monarchie diebeste Regierungsform sei, wirft er die wichtige Frage auf: obes zuträglich sei, daß die Herrschaft erblich sei, oder ob cs besser,daß der Nachfolger eines Königs aus der Nation gewählt werde,wie cs die meisten Völker machten, aus Sorge, daß nicht diekönigliche Gewalt, welche zum Heile eingesetzt ist, durch dieLänge der Herrschaft und feste Erbfolge zur Tyrannei entarte,und weil sie wüßten, daß die Söhne, oft durch Nachsicht derVäter entertet, im Strome der Vergnügungen untergegangen, denVätern nicht ähnlich sein werden? So beantwortet Marianaseine Frage fast schon in derselben "), und fährt nun fort: „Wasist aber verderblicher, was scheußlicher, als dem Spiele des Glückeseinen Staat überlassen? als einen Jüngling von bösen Sitten,einen Knaben, der oft noch in der Wiege wimmert, und wasnoch schlimmer ist, ein Weib an die Spitze eines Reichs zu stel-len, ihnen Heere, Provinzen, Schätze unterzuordnen?" ") Er
8) p. 19. !>) p. 2t-24. I») p. 26. 27. II) c. 3. p. 28. 29. 12) Eli-sabeth von Arragonien und ihre Namensgenossin von England hatten denguten Mariana doch wohl zu einer milderen Ansicht führen'tonnen,