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ses durch die glänzende Lobrede, welche der Jesuit Mari anadem Königsmördcr hält. ')
Die Jesuiten waren die unversöhnlichsten Feinde Hein-rich's IV. und predigten gegen ihn in den wildesten AusdrückenEmpörung und Mord. Sollte kein Soldat sich finden, sagtBonarscius, um seine Waffen gegen den König von Frank-reich, diese unbändige Bestie, zu erheben? °) Bald daraufmachte Chastel einen Mordanschlag gegen den König und eswurde erwiesen, daß er von den Jesuiten angestiftet worden;mehrere von diesen wurden hingcrichter, der ganze Orden ausFrankreich verjagt und Mariana's Buch, das den Tyran-uenmord predigte, wurde zu Paris durch Henkcrshand verbrannt.Dagegen schrieb der Jesuit Boucher unter dem Namen Franzvon Verona eine Apologie für den Hingerichteten Chastel unddie vertriebenen Jesuiten.
Kann es nun noch Wunder nehmen, wenn man nach sol-chen Vorgängen die Jesuiten beschuldigte, daß sie auchRavail-la c zum Morde Heinrich's IV. gedungen hätten?
Es ist hier nicht der Ort, zu zeigen, wie die Jesuiten inSpanien und Portugal in gleichem Sinne handelten, Empörun-gen gegen die Staatsgewalt erregten und Mordanschläge gegendie Könige, die ihrem Streben zuwider waren, machten, ja,wie sic selbst die Päpste nicht verschonten. Dieses Alles werdenwir in einer aus den besten Quellen bearbeiteten Geschichte derJesuiten darthun. Hier genüge die Anmerkung, daß, wenn dieJesuiten nicht der Staatsmacht gefährlich gewesen wären, gewißnicht alle katholische Monarchen Europa's sich vereint erhobenund ihre Aufhebung so gebieterisch verlangt haben würden, daßClemens XIV. nachgeben mußte.
Es zeugt von keinem tiefen historischen Blicke, den Ausbruchder französischen Revolution mit der Aufhebung des Jesuiten-ordens, wodurch eine Schutzwchr aller legitimen Auctorität ge-fallen sei, in Verbindung zu bringen. Die Revolution war einnothwendigcs, unabwendbares Resultat der Verhältnisse in Frank-reich, welche insgesammt schon wirkten und bestanden lange vor
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