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Allerdings, der steile und rauhe Weg zum Himmel warunter diesen Zauberhänden zu einer ebenen, graben und von Blu-men umdusteten Lustpromenade geworden, auf der man keinenbeschwerlichen Schritt zu thun brauchte, um in's Paradies selbstzu gelangen.
Schluß.
Escobar hält, als er zum Ende seiner Moraltheologie gekom-men ist, einen Epilog an die heilige Jungfrau, worin er ihrdankt für den bei der schweren Arbeit geleisteten Beistand undsie bittet, seinem Werke gnädigen Schutz und sicheres Geleit zugeben. In der That fühlen auch wir Dankgefühle in unsererBrust aufsteigen für den gnädigen Beistand, den uns der Him-mel bei dieser Arbeit gewährt, besonders aber für die unverwüst-liche Geduld, womit er uns bei derselben ausgerüstet hat, damitwir nicht verzagten und ermüdeten, durch die Sümpfe und Mo-räste kasuistischer Moral zu jener Anhöhe zu dringen, wo wireine weite Aussicht über die sittlichen Bestrebungen des Ordensgewinnen konnten. Dieses Ziel haben wir nun erreicht, und esbelohnt uns reichlich alle darauf verwandte Arbeit und Mühe;wir sind zu einem bestimmten Resultate über den in Frage ste-henden Gegenstand gekommen. Wir haben die Ueberzeugung er-langt, daß die Casuisten, welche die angesehensten, einflußreich-sten und berühmtesten Glieder des Ordens der Gesellschaft Jesuwaren, absichtlich, systematisch und mit jeglicher List undjeglichem Kunstgriffe die ganze christliche Moral verderbt, in derWurzel vergiftet, dadurch der Frömmigkeit und Tugend unheil-bare Wunden geschlagen und die Kirche mit Schande undSchmach bedeckt haben; wir haben gesehen, wie sie die GesetzeGottes und der Kirche, das heilige Evangelium verachtet undverworfen und neue Satzungen einer neuen Sittenlehre aufge-stellt haben, die mit dem Christenthume so viele Aehnlichkcithaben, als das Laster mit der Tugend; es ist uns klar gewor-