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SO) Ebenso behauptet Tamburin: man brauche bei derSodomie gar nicht anzugeben, ob man sie mit einem ^Later,Bruder, Sckwäher oder einem Andern getrieben habe. ^)
31) LuUieit korniesrio äicerc se äcii guisse contru essti-lutcm cum soluts non exprimenäo kornivstionem? -Isscruntuligui oxnlt l/'«-non imxrobst ijiso, seä usui invvntrsrium SAcuti llscrescimus. °^)
32) Lxponenüsue vsoulu et tsctus post actum venerenm?Krames asserit esse novum peceatum, l)uia lliriAuntur aänovsm eopulsm. ^tAs-r^r§AS 2 axte neKst novum pecvatumsi Im^us moeli taetus non «liriAsntur aü novsm copuism sollaä cvmplementum praeceäentis. °^)
33) Lm meretrix tenetur numerum xevestorum expri-mere? 8stis est exprimere tempus, <^uo xerstitit in pro-stibulo. ^«§»»^ 62 , aävertens «altem teneri spevies xeoca-torum exprimere. ^')
34) Jemand stiehlt seinem Nächsten eine Sache, die er nachPflicht bewachen mußte, z. B. ein Vormund seinem Mündel:muß er diesen Umstand in der Beichte angcben? Antwort: Nein,weil er die Spccies nicht ändert, ja, nicht einmal bedeutend er-schwert. So Henriquez.b')
35) Ein Richter oder Gouverneur begeht durch einen Dieb-stahl keine größere Sünde, als ein Anderer, und braucht alsoin der Beichte seinen Stand nicht anzugeben. °°)
36) In Betreff der Vcrläumdung sagt Tamburin: Wie-wohl Verläumdung in einer wichtigen Sache mehr Schaden zu-fügt, als in einer geringen — wie es dann ein Unterschied ist,ob ich Jemanden als einen Leichtsinnigen, Dieb, Ketzer, Sodo-miten verläumdet habe, oder ob der Verläumdete ein König, einBischof oder Priester ist, oder ob die Vcrläumdung in Gegen-wart von Zwei oder von Zehn geschehen, was allerdings dieSchuld vergrößert: so braucht man doch Alles dieses in derBeichte nicht anzugeben, und der Beichtvater hat es auch nichtnachzufragen, weil es die Species der Sünde nicht verändert,
kl) n. s54. p. 226- W) Lseol>. n. 56. p- 16. KZ) 75.
p. 19. K») n. 74. KL) n. 43. s>. 13. ev) r-imb. 1>. II. c. 8. §. 1.
». 2. p. 243.
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