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Aber die Väter haben sich auch vielfach direct darüber aus-gesprochen, und- wir wollen ihre hauptsächlichsten Meinungen hieranfühcen.
2) Busenbaum sagt: Damit die Beichte vollständig werde,wird eine fleißige Gewissenserforschung erfordert, nach der Fä-higkeit des Beichtenden, nach der Länge der Zeir, die er dazuverwenden kann, und nach den übrigen Umständen. Es genügtaber, wenn man auf die Gewissenhaftigkeit einen mittelmäßi-gen Fleiß verwendet, wie ein kluger Mann in einer wichtigenSache zu thun pflegt, oder wie ihn, moralisch zu reden, ge-lehrte und gewissenhafte Männer anzuwcnden pflegen, wennauch Jemand glauben sollte, daß er bei fleißigerer Erforschungnoch mehrere Sünden entdecken werde. So Bonarscius undLaymann. Wenn aber Jemand solchen mittelmäßigen Fleißauf die Erforschung des Gewissens verwendet hat, so ist er nichtverbunden, ferner an sein vergangenes Leben zu denken; undsollte ihm noch etwas einfallcn, was er in der Beichte nichtangegeben zu haben scheint, so kann er sich überreden, diesessei doch geschehen. Diana nach Sanchez. ') Dasselbe sagtnach Vasquez auch Escobar.
3) Escobar sagt: es ist gar keine Verpflichtung da, dieSünden im Gedächtnisse zu behalten, und man braucht bloßdiejenigen zu beichten, die Einem einfallen. Man denke hier-bei, daß die Casuisten erlauben, die Beichte z. B. vom 1. Ja-nuar 1835 bis zum 31. December 1836 aufzuschicben ohne Ver-letzung des Kirchengebots, wie wir oben sahen.
4) Busenbaum fügt noch hinzu, daß die Gewistcnser-forschung vom Beichtvater ergänzt werden könne. Sa will aberNichts davon wissen bei denjenigen, die sich ziemlich genau er-forscht haben, und ermahnt die Beichtväter, die Beichtendennicht allzusehr mit Fragen zu belästigen. ")
Was nun die Vollständigkeit der Beichte selbst betrifft, soist diese entweder material oder formal; unter jener verstehtman, daß die Sünden vollständig nach ihrer Zahl, unter dieser,daß sie vollständig nach ihrem Gehalte gebeichtet werden. Vonbeiden zunächst.
1) Nuseul,. I.. VI. IV. 4. c. 1. 6. z p. 734. 735. ».1. r) Nscod. o. j4t.s> 7W 3) Mid. n. 1l6. p. 785- 4) Nnskiili. I. c. n. 2.