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Attrition wegen ihrer Körnigkeit und Gediegenheit bemerkt zuwerden verdient:
Kürzeste Form mit eingeschlossencm Vorsatze:
„Es mißfällt mir, gesündigt zu haben, wegen der Nebel,welche mir Gott zuschicken, und wegen der Güter, derer er michberauben kann." So lehrten di eMenschcn mit Gott, dcm^gc-rechten und strengen Richter fertig zu werden.
8) Als furchtbare casuistische Abnormität kann man die vonTamburin angeführte Meinung der Väter Sa, Navarraund Sylvester ansehen, welche meinen, es sei zur Vorberei-tung zur Beichte genug, Neue zu haben, daß man keine Neuehabe; (lloleo, ijuvtl non llolesm)."^)
9) Dahin gehört auch die Ansicht Lamburin's, welcheer aus Laymann, Suarez, Coninch genommen hat, daßdie Reue in jedem, auch im geringsten Grade hinreiche, und daßeine Einweihung des Herzens überflüssig sei.'°) Denkt mannun dazu, daß jene Leute die Attrition bloß aus Furcht vor denzeitlichen Strafen der Sünde auch für schwere Sünden hin-reichend hielten: ist das nicht eine höhnische Verzerrung der Reue?
Die Lehre von der hinreichenden Kraft der Attrition, dienur aus Furcht, ohne alle Liebe entspringt, ist eine Frucht derCasuistick und allmählich unter den Jesuiten gereist. Noch Sua-rez sagt, sie sei nicht sicher und könne auch falsch sein, da sicweder alt noch allgemein wäre. ") Sanchez hält es nochfür eine Todsünde, wenn Jemand auf dem Sterbebette sichnicht bemühte, Eontrition zu erwecken, und sich allein mit derAttrition begnügte'^); und Comitolus sagt: Es ist nicht soganz gewiß, daß die Attrition für den Büßenden hinreicht. ")
Diana hat die Stufen, worauf die Lehre von der Nicht-nothwendigkeit der Eontrition bei schweren Sünden sich durchdie Casuisten entwickelt hat, genau angegeben. Er verlangt sieaber doch noch in der Todesstunde "), bis endlich, immer sort-
is) 1'->iiit>. §. 6. ».17. 14. 0) c. 2. ^ 1 t. 62g.
n. 6. >v) e. 2. §. 2. ». 2. s>. >5. >1) 8u»i-e/. <Ie s>oc»i>. cjusesl. 90. in»i'l,. c. 4. «liss,. 15. 8eed. 4. r>. 17. 12) 8»ncbei! 8»»i,n->. 1^. I. c. 9. ». 39.(34.) 12) Lomitolus ltcn^. mor. 1>. 1, <^ui>cs1. 32. n. 7. 8. 11) Diuli».
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