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der die Tageszeiten mit der ausdrücklichen Absicht, nicht genugzu thun, bete. '") Das geht doch weit.
32) Hören wir nun den ehrwürdigen Busenbaum mitseinen wackeren Gchülfen. Er fordert ebenfalls nur die virtualeAufmerksamkeit, theilt diese in drei Theile, je nachdem sie ent-weder auf Gott, auf den Sinn der Worte, oder auf die Worteallein gerichtet ist, und sagt nach Lessius, letztere genüge, wennman nur den Vorsatz habe, zu beten und sich mit Gott zu un-terhalten. Navarra, Sylvius und Coninch sind aber vielgnädiger; sie fordern gar keine innere Aufmerksamkeit, sondernnur eine äußere, welche jede andere Handlung, die mit derinneren unverträglich ist, ausschließt, wenn man mittlerweileauch freiwillig,zerstreut sei. Diese Meinung ist nach Lay-mann gar nicht improbabel und kommt gut zu Statten denSkrupulösen, den Beichtvätern, damit sie den Pfründern, so dieNoras ohne Aufmerksamkeit beten, keine Erstattung der Präsen-zen und Einkünfte auslegen, da ja doch Andacht als Zweckdes Gebetes zur Wesenheit desselben nicht gehört.Aber unsere Ansicht ist die verbreitetere und gründlichere u. s. w."')
33) Wer zweifelt, daß er aus Zerstreuung etwas ausgelas-sen habe, der kann, wenn er probabel vermuthet, er habe eshergesagt, weil er entweder zu Anfänge sich vorgenommcn hat,aufmerksam zu sein, oder am Ende z. B. eines Psalmes wiederzu sich kommt, voraussetzen, er habe es hergcsagt; und eswird besser sein, wenn er es nicht wiederholt, um ängstlicheGewohnheiten und Scrupeln zu vermeiden und nicht aus demZusammenhänge zu kommen. So Binsfeld und Laymann.'")Busen bäum kann unbesorgt sein, daß diese Anleitung nichtwerde befolgt werden.
34) So darf Einer die Complct bis in's Bett verschieben,wenn er auch weiß, daß er darüber cinschlafen wird, ohne ver-pflichtet zu sein, sie zu wiederholen. Bonarscius, Lessius,Diana.
Wir wollen hiermit unsere Auszüge über diesen Gegenstandbeschließen. Wenn katholische Geistliche in dem Gesagten Grund
152) Lscob. II. 136. 12Z) Nusenb. Art. 4. p. 49l. ri. 3. 154) ibiil-
I>, 49Z. ii. 1 . iss) ii. 2 .
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