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Die Moral und Politik der Jesuiten nach den Schriften der vorzüglichsten theologischen Autoren dieses Ordens
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Nichtunterdrücken nicht stattsindcn aus Gefallen an der Ergötzung,noch darf auch Gefahr der Einwilligung da sein. Er begehtdann keine Todsünde nach Ca je tan, weil er nicht cinstimmtin die Ergötzung; weil es ferner nicht möglich ist, jede solcheRegung zu vermeiden (aber der Jesuit wird doch wohl wissen,daß man sie unterdrücken und sich ihnen nicht permissiv hingebcndürfe, und davon ist hier einzig die Rede); dann, weil mansie aus gerechter Ursache zugeben darf. Diese sittlichen Schurken!

Der Jesuit fügt zwar in der folgenden Numcr hinzu:In der Praxis scheint es wahrer, was Vasquez sagt, es seinämlich eine schwere Sünde, fleischlichen Regungen, (sobald mansich ihrer bewußt wird) nicht zu widerstehen, weil der Wille fastimmer der Gefahr der Einwilligung ausgesctzt ist (und da liegteben der Knoten); aber Laymann (ein llootor Kravis et piu8)ist mäßig genug, beide Ansichten für probabel (also auch in pi-sxisicher) zu machen.^) Und das heißt dann die Sache echt je-suitisch entscheiden.

Den jesuitischen Quietismus muß man übrigens mehr ausder Geschichte der Jesuiten, als aus ihren Lehrbüchern studiren.Die furchtbaren Anklagen auf Mädchen- und Knabenschändung,auf Sodomiterei, die gegen jesuitische Beichtväter und Lehrererhoben sind, die zahlreichen Uctheilc, die gegen sie ergangen,sind der beste Commcntar zu jener schandvollen Lehre. Man

braucht nur den öffentlichen Prozeß des Peter.gegen

seine Beichttochtcr Sophie Cadierc,^) besonders aber die be-rühmten und berüchtigten Lmvres 1. Unreili, die Lanz ausden Ordcnsarchiven zu München im I. 1815 hcrausgab, vondenen uns eine Pariser Ausgabe vom I. 1837 vorliegt, ^) zulesen. Die Schrift basirt auf einer Reihe authentischer Doku-mente und liefert im Anhänge ein Verzeichniß von 33 süd-deutschen und namentlich baierischen (die historisch-politischenBlätter mögen sich dieß merken) Jesuiten, Beichtvätern und Leh-rern, die ähnlicher Verbrechen, wie die obigen, angeklagt undüberwiesen waren.

26) Nusenli. etc. p. 559. n. 3. 27) bei Wolf. 28 ) l,es smours clnrcvsrenil pere 3acc)ues Nsrell etc. 1837 bei Oelaunsx kalLis-Nojal,nerestxle Volois ii. 182. 183. 2 g) jbiä.