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geliefert, Alles mit Eiterten i» ori^inali belegt und sich denDank aller Deutschen verdient. Die Münchner sind auch etwasstille danach geworden. Aber Harleß Schrift ist durchaus nichtvollständig und laßt deßhalb eine bedeutende Lücke, die ichdurch meine Schrift auszufüllen gedenke.
Ich habe nun in derselben, was die innere Anordnung bc-trifft, in Betreff des ersten Theil es den berühmten JesuitenEscobar, nämlich dessen bekannte Moraltheologie, zu Grundegelegt, und bin dieser Punkt für Punkt gefolgt. Um Escobarhabe ich die Zeugnisse der anderen Jesuiten herum gruppirt;beim Bußsacramente aber habe ich den Tamburin! zuGrunde gelegt. Man kann dieses bei der Behandlung jesuiti-scher Moraltheologie thun, weil man in einem alle hat. Denndiese Moraltheologen citiren weder Schrift noch Väter, sondernnur sich und ihre Collegen und in jeder jesuitischen Moraltheo-logie kommen alle andere, die vor ihr verfasset sind, als zeu-gende Citate vor. In Betreff des zweiten Theiles habe ich vor-züglich Bellarmin, Mariana und Rosseus zu Grundegelegt.
Ich habe ungefähr 150 jesuitische Schriftsteller citirt; dengrößeren Thcil davon habe ich selbst gelesen und kann also sürdie Nichtigkeit der Citate bürgen; namentlich ist dieß der Fallbei Wusenbaum, Escobar, Tamburin!, Mariana, Bellarmin, Ros-seus, die ich deßhalb namentlich nenne, weil sie die Grundlagemeiner Schrift bilden. Nur wenige Stellen sind es, die ich ausPascal's Briefen ohne Vergleichung mit den mir nicht zu Gebotestehenden Originalen ausgenommen habe. Ich habe sie aufTreu und Glauben dem Pascal nachgeschrieben und durfte dießum so getroster thun, als ich bei der Vergleichung von hundertStellen Pascal's mit den Originalen nie ein unrichtiges oderentstelltes Citat fand. Indeß alle und sämmtliche Stellen, dieich ohne Vergleichung mit den Originalen ausgenommen habe,sind immer solche, daß sie nicht als ar^»me»ts unics, sondern