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De la Caille hatte auch Ao. 1751 Gelegenheit, als VenuSin der untern ^ war, seine am Vorgebürge der guten Hoff-»ung gemachten Warnehmungen mit Europäischen zu ver-gleichen, und er glaubte hiernach die horizontale Svnnen-parallaxe auf 10? Secunden festsetzen zu können.
§. ZZ7. So weit waren die Astronomen über die wich-tige Untersuchung der.Sontienparallaxe gekommen, als beyder in den Jahren 1761 und 1769 z» erwartenden seltenenHimmelsbegebenheit, nemlich die Venus in der untern </,wegen ihrer Nahe beym ^5 und folglich geringen Breite,vor die Sonnenscheibe vorüber gehen zu sehen, diese Pa-rallaxe mit der größten möglichen Genauigkeit zu finden,im voraus die gegründeteste Hoffnung war. Hallcy hatte Idiese Vortheile zuerst angekündigt und dadurch die Aufmerk-samkeit aller Sternkundigen auf diese Durchgange erregt.Es lies sich nicht allein alsdann die Venus unmittelbar mitder Sonne unter einerlei) und verschiedenen Meridianen anweit entlegenen Oettern vergleichen, sondern man fandnoch bequemere Wege bey dieser Himmelöbegebenheit, ver-mittelst welcher man auch bey Voraussetzung der bey allerVorsichtigkeit unvermeidlichen Fehler im Beobachten, den-noch die Parallaxe der Sonne mit einer großen Genauigkeitfinden mußte. Der Nutzen welchen sich die Sternkundevon diesen merkwürdigen Durchgangen der Venus ver-sprach, ist im Ganzen der Erwartung gemäß ausgefallen, jMan weiß nun aus denselben durch hausige Beobachtungenund.Berechnungen, daß die Gränzen der horizontalen Son-uenparallaxe zwischen 8z und 9 See. liegen. Die ivoste