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( 145 )finden läßt. Unterdessen wird diese Methode dadurch ziem»lich unsicher, weil man nicht sehr genau die Zeit bestimmenkann, da der Mond gerade Haid erleuchtet erscheint, indemsich seine Lichtfigur in verschiedenen Minuten unmerklich ver-ändert. Der Winkel l-1° 8 muß auch dem rechten N15 sehrnahe kommen, weil die Seite 1° 8 über 400 mal langer istals ri., oder die Sonne um so viel mal weiter von uns istals der Mond. Ricciows hat nach wiederholten Beobach-tungen den Winkel i.?8 89° Zv' gefunden, wenn der Mondgenau halb erleuchtet erschien, demnach war b,81 211 zo' undwenn ri- 60 Erdhalbmesser gesetzt wird, die horizontaleParallaxe der Sonne etwa zo See. Ein anderer Astronomfand nur 15', woraus sich folgern laßt, daß nach die-ser Methode die Parallaxe der Sonne und also auch ihreEntfernung nur beyläufig geschätzt werden könne.

§> 5ZZ. Ptolemäus wendete eine von Hypparchnserfundene Methode, welche sich aufBeobachtung derMond»finsternisse gründet, an, um die Entfernung der Sonne zufinden: Es sey in Fig. 99 O L der Durchmesser der Sonne;und NN der Erde; NLN der Schattenkegel der Erde; I.?die Breite des Schattens, da wo der Mond Hey seinen Ver-finsterungen durchgeht, welche Ptolemeus r° 21z" gefunden.Er setzt ferner den Durchmesser der Sonne und des Mon-des (letztern in seiner Erdferne) auf Zi Min. 20 See.; end-lich den Abstand des Mondes von uns 64^ Erdhalbmesser.Wenn nun die Linien r 5lS und

gezogen worden sind, so ist in dem bey 6 rechlwinklichtenDrepeckevr.6, 22 40^ 45"; 645 oder von