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dazu dienlichen Meßinstrument, wie weit der Mittelpunktdes Mondes unrer diesem Stern im Meridian sich zeigt, undwie hoch dieser Mittelpunkt über dem Horizont steht, so wür-de sich die Parallaxe des Mondes in dieser Mendianhöh«gerade ergeben, weil der Fixstern keine Parallaxe hat, wor-aus sich die horizontale Parallaxe nach § 24z. berechnenließe, allein dieser Fall möchte wphl selten sich ereignen. Eskönnte auch schon der bemerkte Unterschied der mittägigenHöhe des Mondes und eines Fixsterns, verglichen mit dem,was die Tafeln hierüber für die Zeit beyder Cniminatlonennach der wahren Abweichung eines jeden geben, ans die Hö-henparallaxe des Mondes führen. Bey Anwendung dieserVorschläge muß man sich aber gänzlich auf die Nichtigkeitdessen, was die Tafeln sowol für den Mond als Fixsternangeben, verlassen, und daher ist es sichner, die Höhenpa-rallaxe des Mondes, ohne Beihüife der Tafeln, unmittel-bar aus Beobachtungen zu suchen. Die s?ste Figur zeigt,wie zwey Beobachter, unter einem und demselben Meridian,aber in einer beträchtlichen Entfernung von einander, zueiner gleichen Zeit, die scheinbare Höhe des Mondes überdem Horizont oder dessen scheinbaren Abstand vom Zeuithmessen, und damit die Parallaxe finden können.
§. 529- Es fty also Fig. 9?. vie 8 g der Umfang derErde in einem Miltogskreise und a s ihr Aeguator. De?Mond st. h? in l. in der Ebene des Meridians am HimmelDer leichteste Fall wäre nun, wenn der eine Beobach-ter denselben im scheinbaren Horizont ru und der andere äzu glrichcr Zeit im Zenith 0 erblickte, denn dg würde das, was