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die höchsten Berge unserer Erde weit übertreffen. Er hatsolche nach sehr richtigen Methoden mit den zweckmäßigstenInstrumenten gemessen *), so wie derselbe Gruben von1000 bis 18000 Fuß aus dem Mond bemerkt.
§. 486. Eine Atmosphäre um den Mond wolleneinige aus einem glänzenden Ning schließen der sich um denMond bei) totalen Sonnenfinsternißen gezeigt hat; ferneraus der Beobachtung daß die Planeten wenn sie vom Mondebedeckt werden kurz vor dem Eintritt ihre runde Gestalt ver-lieren, und die Fixsterne Key ihrer Bedeckung eine Weileim Rande des Mondes sich verweilen, wie wvl andere die-ses nicht bemerken können. Der scl. Prof. Tob. Mayersuchte in dem isien Bande der kosmographischen Nachrich-ten auf das Zahr 1748 zu beweisen daß der Mond keineAtmosphäre habe. So viel ist wol ausgemacht, daß wenn«ine vorhanden ist, sie von einer andern Beschaffenheit wiedie unsrige seyn muß, denn es zeigen sich keine Wolken alsvon einem Ort zum andern rückende dunklere Stellen imMonde und die gewöhnlichen Flecken desselben erscheinenbeym heitern Zustand unserer Erdatmosphäre jederzeit gleichhelle. Die Mondluft müßte demnach ihre Durchsichtigkeitdurch aufgestiegene Nebel und Wolken'nie verlieren und da-her auf diesem Weltkörper ein bestandig heiterer Himmelsich zeigen, auch dort keine Abend- und Morgendämmerungstatt finden, weil an der Lichtgrenze wo doch die Sonne anf-
') Die Berge des Mondes sind zuweilen besonders am südlichenerleuchtete» Mvndrande als hervorragende Spitzen zu bemerke»