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1 (1793)
Seite
387
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und untergeht die Flecken so heiter als sonst überall sich zei-gen. Vielleicht aber sind unsere besten Fernröhre nicht hin-reichend uns die Mondwolken vorzustellen und da auch einjeder Punct der Mondvberfläche 14Z Tage beständig von derSonne erleuchtet und vermuthlich auch erwärmt wird, sokönnte es vielleicht seyn, daß wolkenahnliche Verdickungendes Monddunstkreises dadurch zerstreuet und in die Nacht-seite hinüber getrieben werden, wo bei) einer gleichfalls 14tagigen Abwesenheit der Sonne die kühle Nachtlust sie mehransamlet und zusammenhält. Herr Schröter glanbt ganzneuerlich unleugbare Spuren vom Daseyn einer äußerstsubtilen Mondatmosphäre und so gar von einer dortigenAbend- und Morgendämmerung, bemerkt zu haben. (S.astron. Jahrb. f. 179z Seite 21Ü) Große Wassersanim-lnngen hat man so wenig als Flüsse auf dem Mond entdeckt,und die sich zuweilen durch Fernröhre zeigenden Lichtpunctein der Nachtseite des Monds, welche einige Astronomen fürAusbrüche feuerspeyender Berge hielten, habe ich durch ein 'lebhast reflectirendes Erdenlicht dieser Puncte zu erklarengesucht (S. astron. Jahrbuch 1792 Seite 112) *). End-lich bringt Herr Schröter in seinen Fragmenten und auchim astron.Jahrb. f. 1792Seite 176 Beobachtungen bey, dieauf zufällige im Monde vorgehende NaturverandernngeNandeuten.

») Der hellste Fleck auf dem Mond ist der Aristarchus, rvstcherauch gewönlich vom Erdenlicht lebhaft erleuchtet, als ei» lich-ter Punct in der dunkeln Seite glimmt, so lange der Mond nukals eine schmale Sichel am.Himmel erscheint.

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