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1 (1793)
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Es ist noch eine Schwankung der Mondskngelzu werken, welche bey seinem täglichen Umlauf von derHöhenparallaxe entsieht, und mir dieser eine gleiche Größehat. Wenn der Moni? z. B. auf- oder untergeht, scheinenslle Flecke aufs höchste öi Min. im Bogen der Mondvber»stäche tiefer zu stehen, welches aber vornemlich an den Ran»dem, unmerklich ist.

§. 484. Ueber die Ursache warum der Mond der Erdebeständig (bis auf den geringen Unterschied seiner Schwan-kung) eine und dieselbe Seite zuwendet und sich daher beyjedem Umlauf einmal um seine Axe wälzt, giebt es verschie-dene Erklärungen. Galliläus schrieb dieses einer naturli-chen Beziehung oder geheimen Neigung der nach uns ge-kehrten Seite des Mondes gegen die Erde zu. Besser er-klärte man es nachher aus einer von der anziehenden Kraftder Erde bewirkten größern Schwere der disseitigen Halb-kugel des Mondes. Endlich stellt sich Herr de la Grange

mit

im Mond, für eine jede Zeit jli finden, die beygcfügte Mond-chatte zeigt die Lage der Meridiane des Aeguators und seinerParallelen auf der Mondkugel für die Zeit der Mittlern Libra-rioir, das ist, wenn der Mond im Apogäo oder Perigäo und zu-gleich im 5Z oderL5 steht, und hiernach sind alsdenn die Fle-cken nach ihrer selenographischen Länge und Breite verzeichnet.Eine ähnliche Abbildung des Mondes findet sich auch in Mau-ers nachgelassenen Schriften -sten Theil. Der erste Meridianim Mond geht als eins gerade Linie durch den Mittelpunkt, dieübrigen erscheinen als Ellipsen zu beyds» Seiten desselben, derAeguator geht gleichfalls durch den Mittelpunkt und.zeigt sich s«Wie seine Parallele», geradelim'gt.