. ( 383 )
§. 48z. Di« Ursache der Schwankung des Mon«des in der Breite und ihre Wirkung zeigt die 84ste Figur.Es sey in 5 die Erde; IL liege in der Ebene der Ecliptik;und auf ml' welche mit L? den Winkel ml'L m 4z'macht steht die Axe des Mondes 9s senkrecht oder ml' läuftmit dessen Aequator 2 e parallel. Hat nun der Mond seinegrößte nordliche Breite von 5° 17/ — in S erreicht,so ist c für uns der Mittelpunct und ein im Acquator -»stehender Fleck wird nordwärts von diesem Punct erscheinen,und zwar um eamz" 17'—l° 43' —3° 34 vvn dem Um-kreise des Mondes. DerMonoäquator Und seine Parallelenerscheinen sämmtlich als halbe nord- oder aufwärts liegendeschmale Ellipsen, hingegen 14 Tage nachher, wenn derMond c seine größte sudliche Breite von 5° 1/ enhat, wo c der Mittelpunct des Mondes aus l' detrachtet istund der Fleck 2 umiL° 43' —7° 0' südlich unter
dem Mittelpunct erscheint. Der Aequator des Mondes undseine Parallelen liegen nun als halbe, süd- oder unterwärtssich krümmende schmale Ellipsen. Hiernach muß also z.'B.der Fleck Lycho bey nordlicher Breite des Mondes sich vomsüdlichen Mondrande um z° zq/ weiter entfernen; beysüdlicher Breite desselben aber flch diesem Rande um 7mehr nähern. Die Libration der Mondflecke in Lange undBreite erscheint mitten auf dem Mond am merklichsten, weilda die Grade des Aequators und der Meridiane aus leicht«inzuschenden Gründen am größten in die Augen fallen *).
Indem astronvm. Jahrbuch von 1776 kommt eine Anweisung vor,
dieLage der Are und desAe-Mtvrs, s» wie des ersten Meridiao«