( 333 )
giebt den Commutationswinkel und damit die Wocen-trische Länge des Planeten.
4Z8. Die Parallaxe der Erdbahn ist eigentlich dieUngleichheit, welche die Fortrückung der Erde im Sonnen-system in den scheinbaren Bewegungen der Planeten her-vorbringt, und sie muß um so viel größer seyn, je näherder Planet der Erde ist. Diese natürliche Folge ver anlaßteschon beym Copernicus den Versuch, die verhaltn ißmaßi-gen Entfernungen der Planeten von der Sonne ams derbeobachteten Parattaxe der Erdbahn herzuleiten, I ch willhievon folgendes allgemeiueBeispiel geben: Es ist au>s demvorigen bekannt, daß wenn ein oberer Planet mit derSonne im ^ steht, sein heliocentrischer und geocentrischerOrt zusammen fallt. Wenn man nun einige Zeit nac hher,da dieser Planet gerade um von der Sonne oft« ,'ärtSerscheint, also nach 6Z. 74 die Erde in 2 und der Plazet insteht, den geocentrischen Ort desselben beobachtet, so hatman den Winkel 8 2 ^ cm yc>°. Nun läßt sich für d ie sei!der verstoßene Zeitdauer, aus den Tafeln berechnen,wo der Planet sich zur Zeit der letzten Beobachtung helio-centrisch zeigt, der Unterschied zwischen diesem ch)elio<Atti-schen und dem beobachteten geocentrischen Ort bestimmtden Winkel am Planeten 2 ^8 und in diesem Fall die größteParallaxe der Erdbahn, woraus sich leicht in dem bey 2rechtwiuklichte Dreyecke ^,89 das Verhaltniß der bildenSeiten 2 8 und 8^ berechnen laßt. Nemlich der Cünusdes Winkels am Planeten verhält sich ?um Genuswtus Wie die Entfernung der Erde vsn Ker SsMS