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Ser Erdoberfläche und den höchsten Bergen über die ganzeHöbe des Luftkreises richtige Folgerungen ziehen, alleindiese Kenntniß ist noch mangelhaft. Unterdessen nehmendie Astronomen bey Bestimmung der Größe der Straten-brechnng in der Luft gewisse Voraussetzungen an, (§. 2gzdie mit der Erfahrung ziemlich zutreffen, auch haben einigeals 1>epler, de la Hire :c. aus der Dauer der Abend- undMorgendämmerungen, die Höhe der Luft bis dahin wo stenoch die Straten der Sonne zu brechen und zurückzuwerfenim Stande ist, auf 7 deutsche Meilen berechnet *), wiewol diese Höhe nicht an allen Orten und zu allen Jahrszei-ten gieich groß seyn kann **). Der Mond und die Sonne
") Nach 54 ist in dem in r rechtwinklichten Dveyeck rxk, derWinkel rLxmyo, denn hqt nach den Beobachtungen 18°C§. Z41.) i» geht die Sonne auf, wenn in r die Morge»dämmerung anbricht, dann ist noch der Halbmesser der ErdeMeilen bekannt, Hieraus findet sich Ox durch
nr 87°, 7 Meilen und cX — cy yXnn 10,7 Mei^
len. Nach Hrn. von Saußure Bericht erscheine» aber bereitsin einer Hohe von -oso franz. Klafter die Zwischenräume desgestirnten Himmels schon so schwarz als Ebenholz, daher müß-ten also die hoher» Gegenden äußerst wenig Lichtstralen mehrzurückzuwerfen im Stande seyn, und man wäre genöthigt, dengrößten Theil der Dämmerungen den verschiedenen Brechungenund Jurückwerfuugcn der Lichtstralen innerhalb unserer Atmo»sphäre oder der Sonnenatmosphäre CS- im vm Abschnitt)zuzuschreiben.
Obige Hohe von 10, 7 Meilen trägt aber nur etwa den 160Theil vom Durchmesser der Erde aus, und daher ist der denErdball umgebende Luftftcis nur ein äußerst geringer Ucberivg
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