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müssen auch die Luft, cheils wegen ihrer Anziehung oder ih-res Drucks und theils wegen der Erwärmung der letzter»,vornemlicb in den Gegenden zwischen den Wendekreisenüber weiche beyde senkrecht kommen können, wechselseitigausdehnen. Diese Wirkungen sind der vornehmste Ursprungder Winde und der größtentheils davon abhängenden ver-änderlichen Witterungen.
§ 325. Der Luftkreis macht übrigens mit der Erdku-gel ein Ganzes aus, und hat für sich keine eigene Bewegung.Er ist eine nothwendige Bekleidung derselben, leistet ihrenBewohnern den unentbehrlichsten Nutzen und vermehrt dieAnnehmlichkeiten ihres Wohnplatzes. Die Luft dient vor-Nemlich allen lebendigen Geschöpfen zum Einathmen, dasFeuer zu unterhalten, den Schall fortzupflanzen und denWachsthum der Pflanzen und, thierischen Körper zubefördern.
Von den Dünsten und den aus deren Vermi-schung in der Luft entstehenden Ver-änderungen.
§. Z26.
Der Luftkrcis ist der Sammelplatz aller Ausdünsinngenwelche sich von der Oberfläche der Erde, dem Meere, allenthierischen und vegetabilischen Körpern durch die Wärmeund den Wind losreissen, wegen ihrer größern Leichtigkeit,
desselben. Verhältnißmäßig bey einem Globiis von einem Fuß
sm Durchmesser noch keine Linie (der i-teTheil eines Zolles).