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in sehr ungleiche Theile und folglich müssen die Tage alldaungleich lang seyn; endlich z) der Horizont unter den Po-len, wie (der Aequator) laßt nur die in der einen Halb-kugel vom Aequator bis zum sichtbaren Pol sehen. Ist dieSonne selbst im Aequator, so ist auf.der ganzen Erde Tagund Nacht gleich lang, weil vom Aequator als einem größ-ten Kreise überall die Halste über dem Horizont steht.Steigt die Sonne vom Aequator gegen den Krebswcnde-circul herauf, so werden die Tage in der nordlichen Halb-kugel langer/ und in der südlichen kürzer als die Nächte,und wendet sie sich wieder von da zum Aequator, so wirddie Dauer der Tage nach und nach den Nachten wiedergleich. Geht die Sonne vom Aequator zum Steinbocks-wendecircul, so werden die Tage in der südlichen Halbkugellänger und in der nordlichen kürzer als die Nächte, undkommt sie von da wieder zum Aequator herauf, so werdendie Tage und Nächte nach und nach wieder von gleicherDauer. Diese Ungleichheit der Tage wird immer größer,je näher man gegen die Pole kommt, und untern Polenselbst ist ihre Dauer 6 Monate, weil sich die Sonne so langeNord - oder Südwärts vom Aequator verweilet *).
') Uebrigcns trägt die Summe der Länge aller Tage des Jahrsoder die Verweilung der Sonne über dem Horizont für einemjeden Orr der Erde, genau die Hälfte aller Stunden des Jahrsans und diesemnach ist auf der ganzen Erde ein halb Jahr TagAnd ein halb Jahr Nacht.
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