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Von den Klimaten :c. und Jahreszeiten»
§. 296.
Schon die Alten theilten nach der ungleichen Dauerder Tage und Nachte die Erdoberfläche in sogenannt Rli-mata ad Dies sind schmale mit dem Aequator parallelliegende Erdstriche an deren Granzen nach den Polen hin/der längste Tag im Jahre eine Halde Stunde zugenommen»Es giedt vom Aequator bis zu den Polarcirculn oder demAbstände von66^ zgKlimate, da nemlich derTag vom Ae-quator bis unter den Polarcirculn von 12 bis 24 Stundestzunimmt, und weil diese Zunahme dorthin immer schnellergeschieht, so werden die Kltmate immer schmaler. Wenstman vott der Dauer des längsten Tages 12 Stunden sub,trahirt/ und den Ueberrest in halbe Stunden verwandelbso ergiebt sich, ü er welches Klima der Ort vom Aeqaatoßweg, und in welchem er eigentlich nach dieser uraltenAbtheilung der Erde liegt. Vom Polarcircul bis zum Polsind noch 6Klimate, an deren Granzen abet der tängstsTag auf einmal UM einen ganzen Monat zugenommen.
§. 297. Die Bewohner der Erde werden auch nachder Lage des Schattens dett sie der scheinenden Sonne gegestüber um die.Mittagsstunde werfen/ in Ansehung ihrerWohnplatze von einander unterschieden. ÜnterM Aequa-tor und überhaupt in der heißen Zone werfen fle zweymalim Jahr keinen Schatten/ nemlich an dcn Tagen, da dirSonne durch den Scheitelpunkt geht/ und werden alsdanstimschttttige genennt/ zn allen andern Zeiten des Iahrß
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