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wir aber nicht einmal das gebrauchte Maaß vielweniger denErfolg wissen. Eratosthencs, welcher etwa 250 vor C. G.zu Alexandrien lebte, war der erste Ausmesser der Erde.Cleotncdeo berichtet, daß er vermittelst des Schattensei-nes Stifts in einer beckcnförmigen Sonnenuhr, die Bogcn-weite der Stadt Syene an den aethiopischen Gränzen vonSllexandrien in Aegypten (welche er beyde unter einen Me-ridian setzte) auf den zostcn Theil oder 7° 12' vom Umfan-ge der Erde gefunden. Den Abstand beyder Städte nahmer zu 5000 Stadien an und so würde der ganze Umkreis derErde 250000 Stadien enthalten, wie wol hiebey vieles un-zuverlaßig und die eigentliche Große einer solchen Stadienicht mehr bekannt ist, obgleich einige dieselbe zu 95 franz.Klafter annehmen. Possidomus bestimmte 150 Jahrvor C. G. die ganze Erdründung auf 240000 griechischeStadien aus Beobachtungen des hellen Sterns Canopusim Schiff, der zu Nhvdus nur eben im Südpunct am Ho-rizont erschien, zu Alexandrien aber sich um den ghsienTheil des Kreises über dem Horizont erhob. Endlich liesder 827 Jahr nach C. G. über die Araher herrschende CalifeAlmamon durch verschiedene Mathematiker zwey ganzeGrade vom Erdumkre-.se in den weiten Ebenen von Sind-schar, längst den Küsten des arabischen Meerbusens messen,wodurch die Größe eines Grades auf 56^ Meilen gesetztwurde, allein was dies für Meilen sind läßt sich schwerlichnoch mit Zuverlaßigkeit bestimmen.

§. 277. Erst im Jahr 1550 versuchte Ferne! in Frank-reich gufs neue die Erde zu messen. Seine Methode war