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und von Paris bis zu den Pyrenäischen Gebürgen fortge-setzt *). Letzterer fand nun aus genauen Vergleichungendes Standes eines Sterns gegen den Zenith/ an den End-puncren des gemessenen Mittagsbogen im nördlichen undsüdlichen Frankreich, einen Grad desselben oder der Breite,südwärts von Paris 71 franz. Klafter (Imlen) größer alsnordwärts, woraus folgen würde, daß die Grade gegendie Pole hin kleiner waren, und folglich die Erde um ihrePole eine länglichte Gestalt haben müsse, dies war aber ge-rade das Gegentheil von Neutons Meynung.
§. 2bk. Denn es sey nach Figur 59 r^L LI) die läng-lichte oder elliptische Nündung der Erde. So wäre nachCassini Voraussetzung ^L der Durchmesser der Erdaxe undund L v des Asquators, weil man nach seinerBeobachtungin der Gegend ^ oder L nicht so weit gehen dürfe um dieKrümmung der Erdoberfläche merklich zu finden, als umv oder S welches der Anblick der Figur lehrt, dergestaltschiene die Nündung der Erdoberfläche um die Pole einerkleinern Kugel; die um den Aequator aber einer größer»zuzugehören, und folglich müßten die Grade dort kleinerund hier größer seyn. Neuton aber hatte herausgebrachtdaß Li) die Erdaxe, und H.L der Durchmesser des Aequa-tors siy, woraus eine um die Pole flachere Erdkugel alsoeine dortige Zunahme der Grade sich folgern ließe.
§. 267. Diese verschiedenen Meynungen veranlaßtcnunter den französischen und englischen Gelehrten einen viel-
') In dem Abschnitt von der Größe der Erde wurden die Grün?>e und Erfolge dieser Unternehmungen vorkommen.