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1 (1793)
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jahrigen Streit, bis endlich selbst die erster« besonders ge»gen die Cassinischen Messungen mißtrauisch wurden, undsich überdem leicht beurtheilen ließ, daß auch der durch ganzFrankreich fortgeführte und gemessene Mittagsbogen nochein viel zu kleines Stuck vom Erdumkreise sey, da es höch-stens 8s Grad oder den gasten Thcil desselben austrug, umdaraus mit einiger Zuverläßigkeit gegen Nsutons Hypo-these, die ein großes Gewicht der Warscheinlichkeit zu habenschien, da sie sich auf allgemeine physikalische Gründe stützte,eine bey dessPolen langlichte Erde herzuleiten, zumal daauch die Abweichung von der genauen Kugelgestalt nichtgroß seyn konnte, wie denn Neutons Rechnung die Applat-tung depErde nur^östel herausgebracht.

§. 268. Um diesen Wiederspruch auf die sicherste Artzu heben, wurde vorgeschlagen, einige Grade des Mittags-kreises unter dem Aequator und so nahe als möglich beyden Polen besonders zu messen. Diesen Vorschlag richte-ten einige Mitglieder der französischen Akademie der Wissen-schaften unter Lndewig XV. wirklich ins Werk. Im Jahri?ZZ gingen Bouguer, de la Londamine und Godinnach Peru unter Seegel. Sie stellten ihre Beobachtungenin der Landschaft (Quito nahe südwärts am Aequator an,und endigten dieselbe erst im Jahr 1744, nachdem sie einenBogen.von mehr als drey Graden geometrisch gemessenund mit dem Stand der Sterne gegen den Scheitelpunktverglichen hatten *) (Auf welche Art dies angestellt wird,

") S. Sammlung aller Reisebeschreibungen ?ter Band, oder

Louguee, la ils Is l'sere, ?sris 1749 in ^ro.

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