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1 (1793)
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in einem verlängerten Halbmesser oa oder ob bleibt, folg-lich überall senkrecht auf ihrer Oberfläche steht, braucht der-selbe nur zu gleichem Endzweck von a bis k> zu gehen , wel-cher Weg, wenn der Winkel 0 oder der Bogen 8r 6° großwäre, nur den basten Theil vom Umfange der Erde aus-trägt, da ab und 8r ähnliche oder Bögen von gleich vielenGraden sind, (§. z.) welches mit hßr Erfahrung über-einstimmt.

§- 255. Eben so ist die Erde rund von Asien gegenWesten, denn die Sonne und alle übrige Himmelskörpergehen allen Bewohnern der Erde nicht zu gleicher Zeit aufoder unter, welches doch geschehen müßte, wenn sie eineebene Erdfläche bewohnten. Die Erfahrung lehrt vielmehr,daß Sonne und Sterne in den weiter ostwärts liegendenLändern allemal früher, in den mehr westlich liegenden aberspater auf und untergehen, oder in den Meridian kommenz, B. nach Kg, 58. geht die Sonne in 8 für den Punct derErde ü auf und für c unter; in 1° für b auf und für ä un-ter; in V für s auf und für !< unter w. so wie sie von 8 nachr, V oder von Osten gegen Westen am Himmel scheinbarfortrückt, und in jedem Augenblick die halbe Erdkugel aufeinmal erleuchtet. Sie erscheint nach und nach an den"Oettern k, i, l im Meridian. Hieraus und aus dem vori-gen folgt ohne Zweifel, daß pie Erde von allen Seitenrund und daher eine Kugel sey.

§. 256. Endlich haben wir noch allgemeine physikali-sche und astronomische Beweise für die Kugelgestalt derErde. Ihre ungeheure Masse mußte gleich anfangs