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1 (1793)
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tzung daß die Erde eine Kugel fey, und da die Anwendungdieser Regeln seine Fahrt sicher leitet, so muß wohl die an-genommene Gestalt der Erde die richtige sehn.

§. 2ZZ. Ferner lehren die veränderlichen Stellungender Himmelskörper gegen unfern Scheitelpunkt und Hori-zont, wenn wir uns von einem Ort zum andern begeben,daß die Erde eincj Kugelgestalt habe. Sie ist einmal rundvon Norden nach Süden, denn wenn ein Reisender seinettWeg gerade nach Norden nimmt, so findet er, daß sich dieNordwärts siehenden Sterne gerade in dem Maaße seineszurückgelegten Weges immer mehr seinem Zenith nähernoder höher über dem Horizont den Meridian paßiren, undeben dies nimmt er an den Südlichen wahr, wenn er ge-rade nach Süden reiset.

§. 254. Daß diese Erscheinung blvs einer bogenähn«lichen Gestalt der Erdoberfläche zuzuschreiben sei), und daßNicht etwa der Reisende auf einer ebenen Erdflache horizon-tal bis unier die von seinem Zenith entfernte Sterne hinge-he, lehrt die 57 Figur. Es sey a c die vorausgesetzte ebeneFlache der Erde; nsb>g aber ihre Kugelgestalt. In a er-scheint der Stern L im Zenith und in c steht ein andererStern einige Grade davon. Nun müßte der Bewohnereiner ebenen Erdflache von a bis in c und gerade eben soweit als beyde Sterne Sc von einander stehen, wslcheWeitewie die Astronomie lehrt, einige Millionen Meilen aus-tragen kann, fortreisen um den Stern r im Zenith zu ha-ben und dies streitet wieder alle Erfahrung; hingegen aufeiner kugelähnlichen Erde auf welcher der Wanderer allemal